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Der Chemie-WP-I-Kurs trennt Stoffgemische

Im Unterricht haben sich die Kinder des WP-I-Chemiekurses des Jahrgang 7 mit dem Thema „Stoffgemische und Stofftrennung“ beschäftigt. Zum Abschluss der Unterrichtsreihe durften sich die Schüler in Gruppen ein Trennverfahren aussuchen, das sie noch einmal intensiver testen konnten. Dazu planten sie ihre Versuche selbst und probierten sie anschließend aus. Die meisten Gruppen entschlossen sich für die farbenfrohe Papierchromatographie. Eine Gruppe nahm das Magnetscheiden genauer unter die Lupe und ein weiteres Team probierte das Zentrifugieren aus, und das ganz ohne Zentrifuge!!! Alle Gruppen dokumentierten ihre Experimente mit Fotos und Notizen.Im Folgenden sind die Berichte und Bilder der Teams zu sehen:

Das Chromatographieren – Team Emma und Michelle

Zuerst legen wir ein Filterpapier in eine Petrischale. Danach zeichnen wir mit einem wasserlöslichen Filzstift einen kleinen Punkt in die Mitte des Filterpapiers. Anschließend füllen wir etwas Wasser in ein Becherglas und nehmen eine Pipette. Mit der Pipette tropfen wir das Wasser vorsichtig auf den Punkt in der Mitte. Nach einiger Zeit entsteht ein buntes Muster auf dem Filterpapier.

Bei diesem Versuch wird die Stoffeigenschaft Haftfähigkeit zur Trennung genutzt. Das Wasser löst die Farbe des Filzstifts und transportiert die einzelnen Farbstoffe unterschiedlich schnell über das Filterpapier. Dadurch werden die Farbstoffe voneinander getrennt und sichtbar.

 

Zentrifugieren – Team Elian, Ryan, Hormiz

Beim Zentrifugieren wird eine Mischung sehr schnell gedreht. Dabei bewegen sich die schwereren Teilchen nach außen beziehungsweise nach unten, während die leichteren Stoffe oben bleiben. So können Stoffe voneinander getrennt werden.

Genutzte Stoffeigenschaft: Dichte

Versuch:

Wir wollten Sand und Wasser voneinander trennen. Dazu haben wir die Mischung in ein Reagenzglas gefüllt. Auf dem Foto wird der Sand in das Reagenzglas eingefüllt.

Anschließend haben wir das Reagenzglas mit einer Handzentrifuge geschleudert, indem wir es mit einem Arm schnell im Kreis bewegt haben. Durch die Drehbewegung wurden die schwereren Sandteilchen nach außen gedrückt und sammelten sich unten im Reagenzglas. Das Wasser und die leichteren Schwebstoffe blieben weiter oben.

Nach dem ersten Durchgang war das Wasser noch etwas trüb. Deshalb haben wir das Wasser vorsichtig abgegossen (dekantiert) und die verbleibende Mischung erneut geschleudert. Dadurch wurde das Wasser noch klarer. Die ganz feinen Teilchen konnten wir jedoch auch nach dem zweiten Durchgang nicht vollständig vom Wasser trennen.

Magnetscheiden – Team Liam und Robin

Wir nehmen einen Magneten und umhüllen ihn mit einem Tuch. Anschließend fahren wir mit dem abgedeckten Magneten über das Eisen-Späne-Sand-Gemisch. Die Eisenspäne werden vom Magneten angezogen und bleiben am Tuch haften. Danach entfernen wir den Magneten vorsichtig aus dem Tuch, sodass die Eisenspäne auf dem Tuch zurückbleiben. Zum Schluss schütten wir die Eisenspäne in ein separates Gefäß.

Genutzte Stoffeigenschaft: Magnetismus

Durch die magnetische Anziehung können die Eisenspäne vom Sand getrennt werden, da nur Eisen vom Magneten angezogen wird.

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